Kalenderblatt vom 10. April 2020

Losung

Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!

Psalm 112,1

Lehrtext

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.

1. Petrus 2,24-25

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 05. April 2020 bis Samstag, 11. April 2020

Spruch

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit ale, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
 

Feiertag

Tag der Kreuzigung des Herrn (Karfreitag)

Erklärung

Der Palmsonntag eröffnet die Karwoche. Übereinstimmend berichten die Evangelisten von einem Einzug Jesu in Jerusalem. Er reitet auf einem Esel, das Volk am Straßenrand empfängt ihn wie einen König: eine Szenerie, die Herrschaft aber Verzicht auf Macht, Gewalt und Reichtum vereint. Die Hoffnung auf einen König nach Gottes Art erscheint erfüllt.
Doch eine solche Herrschaft steht den Interessen weltlicher Machthaber entgegen. Mit ihren Mitteln durchkreuzen sie Gottes Herrschaftsabsichten. So scheint alles beim Alten zu bleiben auf Erden: Herrschsucht, Willkür, Brutalität, Leiden, Tod. Der gerade noch gefeierte Gotteskönig wird hingerichtet. Am Karfreitag gedenken Christen dieses Geschehens. 
Am Vortag aber wird bereits ein anderer Akzent gesetzt: Weiß als liturgische Farbe deutet bereits auf das Osterfest hin, Weiß als Symbol für Licht inmitten der Finsternis. Der Gründonnerstag erinnert an die erste Abendmahlsfeier. Jesus feiert mit seinen Freundinnen und Freunden das Passahmahl und deutet es neu. Durch ihn wird das Festmahl, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Zwangsherrschaft erinnert, zum Mahl, das den Anbruch von Gottes Herrschaft markiert und so voller Vorfreude gefeiert werden kann. 

Thema

Karfreitag

2. Kor 5, (14b-18)19-21

14 Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind.

15 Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.

16 Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.

17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

18 Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Andacht der Woche

Lesen Sie weitere Gedanken zum Karfreitag auf kirchenjahr-evangelisch.de

Liturgische Farbe

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Schwarz als Abwesenheit von Farbe, als Trauerfarbe, bestimmt Karfreitag, Karsamstag und Totensonntag

Bild: Klaus Brinkmann

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autor: Jörn Möller.

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Morgenandacht

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Ein Mann im Gefängnis schafft atemberaubend schöne Kunst. Er ist wie ein Prisma, das das Licht des Lebens in allen Facetten zeigt. Die Morgenandacht von Annette Behnken.

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Wochenspüche in Gebärdensprache

Wochenlied

O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)und In einer fernen Zeit (Singt Jubilate 17)